Berlin Pankow

Berlin Pankow

Am Abend des 5. Februar 1947 stirbt Hans Fallada in einem kleinen Einzelzimmer der ehemaligen Gemeindeschule von Berlin-Niederschönhausen (Erdgeschoß, letztes Fenster rechts). Heute ist hier längst wieder eine Schule, seit 1993 trägt sie Falladas Namen.

Zitate
„Du nanntest es deinen ´kleinen Tod´, wenn du in den traumlosen Schlaf der Vergessenheit flüchtetest – allzu viele solcher kleinen Tode bist du gestorben, bis über dich, von all diesem künstlichen Sterben ermüdet, der große unwiderrufliche Tod kam. Ein vorzeitig gebrochenes Herz ging auf die ewige Reise.“
(J.R. Becher, „Nachruf“, 1947)

„…dieser Fallada war eine ungeheure schrifstellerische Kraft. Er war krank, unglücklich und ganz sicher nicht das, was man einen zähen Charakter nennt, aber die Deutschen können lange warten, bis sie wieder einmal einen solchen Kerl bekommen.“
(R. Kirn, „Nachruf“, 1947)

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