Feldberg Bahnhof

Feldberg, am Bahnhof

Rudolf Ditzen, der im Dezember 1944 Carwitz für immer verlassen hat, erlebt das Ende des Zweiten Weltkrieges in Feldberg, zusammen mit seiner jungen Frau Ulla, die er im Februar 1945 geheiratet hat. Ulla besitzt in Feldberg/Klinkecken ein schönes Blockhaus am Seeufer und in Berlin-Schöneberg eine Sechseinhalbzimmerwohnung. Trotz der Gefahren der letzten Kriegswochen sind Rudolf und Ulla Ditzen im Frühjahr 1945 oftmals zwischen Berlin und Feldberg unterwegs.

Zitate
„Wenn sie sich dann über zerstörte Gleisanlagen und Bahnhöfe wieder aus Berlin herausgekämpft hatten, wenn der Zug sie immer tiefer in die Wälder trug, die kein Anzeichen von Zerstörung aufwiesen, wenn sie dann abends, vor dem Rest des Heimwegs, noch in die Bahnhofswirtschaft traten, um rasch einen Schoppen zu trinken – so fanden sie dort alles wie eh und je.“
(„Der Alpdruck“, 1947)

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