Rudolstadt

Rudolstadt, Blick aus Rudolf Ditzens Fenster über die Stadt zum Uhufelsen

Seit Juli 1911 lebt der nun 18jährige Gymnasiast im thüringischen Rudolstadt. Am 17. Oktober tötet Rudolf Ditzen bei einem als Duell getarnten Doppelselbstmordversuch seinen Schulfreund Hanns Dietrich von Necker.

Zitate
„Das Haus lag am obersten Punkt einer Berggasse, gleich unterhalb des Burgbergs. Die Stube des Schülers lag vier immer enger und steiler werdende Treppen hoch, in der obersten Spitze des Hausgiebels. Trat der Schüler an sein Fenster, und der Tag war klar, so sah er über die Dächer der kleinen Stadt fort, über das mäßig weite Flußtal fort, über die sanften Laubhügel, die die andere Seite des Tals begrenzten, fort bis zu jenen schroffen Basaltfelsen mit ihren dunklen Tannen und Fichten, die „der Uhu“ hießen.“
(„Wer einmal aus dem Blechnapf frißt“, 1934)

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